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“Ich bringe einen Strauß Parolen zum Rendezvous, den Duft der Freiheit und die die Süße der Revolution.” Juli Zeh, Corpus Delicti
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Amour - Rammstein

Die Liebe ist ein wildes Tier.

Sie atmet dich, sie sucht nach dir,

Nistet auf gebroch’nen Herzen,

Geht auf Jagd bei Kuss und Kerzen,

Saugt sich fest an deinen Lippen,

Gräbt sich Gänge durch die Rippen,

Lässt sich fallen weich wie Schnee -

Erst wird es heiß, dann kalt,

Am Ende tut es weh.

Amour, Amour, alle wollen nur dich zähmen.

Amour, Amour, am Ende gefangen zwischen deinen Zähnen.

Die Liebe ist ein wildes Tier,

Sie beißt und kratzt und tritt nach mir.

Hält mich mit tausend Armen fest,

Zerrt mich in ihr Liebesnest,

Frisst mich auf mit Haut und Haar.

Und würgt mich wieder aus nach Tag und Jahr,

Lässt sich fallen weich wie Schnee,

Erst wird es heiß, dann kalt,

Am Ende tut es weh

Amour, Amour, alle wollen nur dich zähmen.

Amour Amour am Ende, gefangen zwischen deinen Zähnen.

Die Liebe ist ein wildes Tier

Sie atmet dich, sie sucht nach dir.

Nistet auf gebroch’nen Herzen,

Geht auf Jagd bei Kuss und Kerzen,

Frisst mich auf mit Haut und Haar

Und würgt mich wieder aus nach Tag und Jahr,

Lässt sich fallen weich wie Schnee,

Erst wird es heiß, dann kalt,

Am Ende tut es weh.

Amour, Amour, alle wollen nur dich zähmen.

Amour Amour am Ende, gefangen zwischen deinen Zähnen.

Die Liebe ist ein wildes Tier,

In die Falle gehst du ihr,

In die Augen starrt sie dir,

Verzaubert, wenn ihr Blick dich trifft.

Bitte, bitte, gib mir Gift.

Bitte, bitte, gib mir Gift

 Rammstein

Posted 1 month ago With 0 notes

“Das Gute ist nicht. Die Welt ist keine Harmonie, und kein Individuum hat in ihr seinen notwendigen Platz.”

Das andere Geschlecht, Simone des Beauvoir

Posted 2 months ago With 1 note

“Tränen sind Klage und Trost, Fieber und beruhigende Frische zugleich.”

Das andere Geschlecht, Simone des Beauvoir

Posted 2 months ago With 1 note

“Man schämt sich jetzt schon der Ruhe; das lange Nachsinnen macht beinahe Gewissensbisse. Man denkt mit der Uhr in der Hand.”

F. Nietzsche

Posted 2 months ago With 2 notes

“When you’re taught to love everyone, to love your enemies, then what value does that place on love?”

Marilyn Manson (via rodriguex310)

Posted 2 months ago With 38 notes

“Je mehr ich mich darin verliere, das Böse zu bekämpfen, desto weniger bin ich versucht, das Gute in Frage zu stellen.”

J.-P. Sartre, Überlegungen zur Judenfrage

Posted 2 months ago With 1 note

“Es handelt sich um eine Urangst vor sich selbst und um Angst vor der Wahrheit. Und was sie erschreckt ist nicht der Inhalt der Wahrheit, den sie nicht einmal ahnen, sondern die Form des Wahren, jenes Gegenstandes unendlicher Annäherung. Das ist, als wäre ihre Existenz ständig in der Schwebe. Sie wollen jedoch alles auf einmal und alles sofort leben. Sie wollen keine erworbene Anschauung, sie erstreben angeborene; da sie keine Angst vor dem Denken haben, möchten sie eine Lebensweise annehmen, bei der Denken und Nachforschen nur eine untergeordnete Rolle spielen, wo man immer nur nach dem forscht, was man schon gefunden hat, wo man immer nur das wird, was man schon war. Es gibt nur eine solche Lebensweise, die Leidenschaft.”

Überlegungen zur Judenfrage, J.-P.Sartre

Posted 2 months ago With 0 notes

“'Nicht der Mensch ist tief, sondern die Welt.' Er hat vollkommen Recht, und wir sind ohne Einschränkung seiner Meinung. Man muß nur hinzufügen, daß die Welt menschlich ist, und daß die Tiefe des Menschen in die Welt kommt.”

J.-P. Sartre

Posted 3 months ago With 1 note

Nordwind (Felix Meyer)

Der König hat im Frühling
seine Königin verloren.
Sie ist am Schnee von gestern
im Morgengrauen erfroren.

Alles geht immer weiter, nur die Zeit
bleibt immer gleich…

Manche tragen die Wellen auf’s Meer raus,
und nur selten kommt einer davon zurück.
Weißt Du, woher ein Nordwind Kraft nimmt,
und willst Du dem Regen sagen, was uns bedrückt?

Die Wachen sind zerschlagen,
der Hofnarr ist erhängt.
Alle Fässer und Juwelen
auf Nimmerwiedersehen verschenkt.

Ein Königreich voll Fragen,
was morgen sein soll.
Und darauf folgt der Abspann
in hoffnungslos und moll.

Felix Meyer

Posted 3 months ago With 1 note

reblog perma
reblog perma

“Jetzt aber hat im Gegenteil die Flucht kein Ende, sie verliert sich nach außen, die Welt fließt aus der Welt ab, und ich fließe aus mir ab; der Blick des Andern macht mich jenseits meines Seins in dieser Welt sein, inmitten einer Welt, die /diese hier/ und zugleich jenseits dieser Welt ist.”

J.-P. Sartre, Das Sein und das NIchts

Posted 3 months ago With 0 notes

“Mein Bewußtsein klebt an meinen Handlungen; es /ist/ meine Handlungen; sie werden nur durch die zu erreichenden Zwecke und durch die zu verwendenden Instrumente geleitet. Meine Haltung zum Beispiel hat gar kein “Draußen”, ist reines Inbezugsetzen des Instruments, mit dem zu erreichenden Zweck, eine bloße Art, mich in der Welt zu verlieren, mich durch die Dinge aufsaugen zu lassen wie Tinte durch ein Löschblatt, damit sich ein auf einen Zweck hin orientierter Utensilienkompley synthetisch auf dem Welthintergrund abhebt.”

J.-P. Sartre, Das Sein und das Nichts

Posted 3 months ago With 0 notes

“Findet euer Herz und vergesst eure Köpfe!”

Spieltrieb

Posted 3 months ago With 1 note